Stapellauf am 08.02.2013

Stapellauf in Flensburg mit Mentorenfamilien und Studenten.

Es ist schon ein aufregendes Gefühl, wenn so ein riesiger Pott majestätisch ins Wasser gleitet.
Den folgenden Bericht über den Stapellauf hat Virginie aus Ruanda für uns geschrieben. Erst seit einem halben Jahr lernt sie Deutsch, seitdem ihr jüngstes Kind in den Kindergarten geht. Wieviel sie schon gelernt hat, zeigt dieser Text. Er ist im Original abgedruckt, nur kleinste Rechtschreibfehler wurden verbessert.

Der Stapellauf
Freitag, d. 08.02.2013 um 11 Uhr bin ich am Haupteingang der FSG. Dort treffe ich Marion, Leif und Jonna. Viele Leute sind schon da und mehr kommen noch. Wir warten zusammen auf Studenten, die noch im Bus sind. In meinem Leben habe ich nie einen Stapellauf gesehen. Ruanda ist ein „landlocked“ Land. Mir ist sehr kalt aber ich bin neugierig. Deswegen habe ich Mut.
Alle sind da und wir gehen in die Werkshalle. Dort steht ein riesiges Schiff. Mein erstes Mal, ein genauso grosses Schiff zu sehen. In mein Heimatland gibt es weder Meer noch große Seen. Bis diese Zeit habe ich nur kleine Schiffe, ca.2 bis 5m lang gesehen. Von hinten des Schiffes, kann man bis vorne nicht schauen. Ich habe hinten, vorne, in der Mitte, oben, unten,..das ganze Schiff beobachtet. Das Schiff ist zu gross und wenn man bis oben sehen will, tut mein Hals weh, so hoch ist es.
Ich bin sehr neugierig, fuer was noch kommt. Jetzt kommt die Hauptveranstaltung: die Schiffstaufe! Nach der Taufrede wird ein Champagner am Schiffsrumpf zerschlagt. Danach kommt die Namensgebung. Ein Tuch, der die Name des Schiffes versteckt, wird weggezogen. Die Name ist UN Istanbul.
In ein Augenblick rutscht das Schiff schnell ins Wasser. Ich bin ueberrascht! So schnell kann ein Schiff auf die Holz fahren! Aber der Rutsch war ganz toll! Toll zu sehen! Toll zu hoeren, echt toll. Ich war sehr froh und gluecklich. Ich konnte nicht verstehen, ob es eine Wirklichkeit ist oder ein Traum!
Im Wasser wird das Schiff zurueck in der Parkplatz geschleppt! Es sehr interessant und komisch, wie einen kleinen Schlepper so grosses Schiff ziehen kann.
Ich freue mich darueber! Ich finde das war auch eine gute Gelegenheit, deutsche Sprache zu lernen. In Veranstaltung wie das, lernt man nicht nur neue und richtige Woerter, sondern auch im richtigen Zusammenhang.
Vielen Danke fuer Marion, Kathrina und alle Gastfamlie fuer eure Unterstuetzung und Hilfe in meinem Alltagsleben.
Virginie

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