Nachlese Afrikanisches Konzert

Rappelvolle Kirche am 28.09.2013

„Cross Culture Flensburg hat eingeladen zum Afrikanischen Konzert und es fühlt sich gerade so an, als feierten wir heute Weihnachten.“ Überwältigt vom nicht abreißenden Besucheransturm, den es sonst nur zu Weihnachten gibt, zeigte sich Cross Culture Flensburg  bei der Begrüßungsansprache. Über 250 Besucher wollten sich von afrikanischen Klängen und Rhythmen in Bewegung bringen lassen und fanden zuletzt nur noch Plätze auf dem Boden oder in den Gängen der kleinen St. Gertrud Kirche. Zum Bersten voll war das Kirchenschiff.
Studierende und Dozenten des Studienganges „Energie- und Umweltmanagement in Entwicklungsländern“ und ihre Freunde waren von ihren  Flensburger Mentorenfamilien zu diesem Konzert ermutigt worden.

Die musikalische Reise durch Afrika – moderiert von Diana aus Kenia – begann im Westen in Nigeria in der Stammessprache Igbo. Mit dem ersten Solopart sang sich Chidi aus Nigeria in die Herzen der Zuhörer und spätestens als der Chor einsetzte, war allen klar, dies würde ein bewegender Abend werden.
Anschließend entführten Südafrikanische Rhythmen  in den Süden des Kontinentes. Über Kenia mit Stücken in Kishwahili ging die Reise mit dem Lied EYALAMA NOI NOI nach Uganda. In der Stammessprache der  Studentin Miria aus Uganda, sie ist eine Ateso, bedeutet es Danke schön.
Gleich eine ganze Familie aus Uganda präsentierte den  landestypischen Kiganda Tanz. John, indem er anschaulich erklärte, im Norden Afrikas tanze man führend mit den Schultern, im Süden von Afrika würde dagegen überwiegend mit den Beinen und Füßen gestampft. In der Mitte des Kontinents aber, also auch in seinem Heimatland Uganda, schwinge man die Hüften zu den Trommelrhythmen, was Noelin und  Debbie den Zuschauern dann begeisternd vorführten.
Es folgten afrikanische Trommelwirbel und Bodypercussion mit allen Besuchern, mal wurde im Duett oder im Terzett ( Michelle, Cynthia und Elizabeth, alle aus Kenia) gesungen, dann wieder im ganzen Chor. Es war ein abwechslungsreiches Programm, das die Zuhörer in Erstaunen versetzte. „Ich habe die Augen geschlossen und fühlte mich wie in Afrika.“ Treffender als diese Reaktion eines Zuhörers kann das Erlebnis des Konzertes nicht zusammengefasst werden. Danke für diesen tollen Abend!!!!

Viele neue, an dem Mentorenprogramm Interessierte konnten an diesem Abend gewonnen werden. Leicht könnte das Mentorenelternprogramm auch auf Studierende anderer Studiengänge erweitert werden. Das Interesse der Flensburger Familien ist immens groß. Es könnte sofort gestartet werden, nur fehlt es an einer Schnittstelle z.B. an der Universität, die die Kontaktaufnahme koordiniert. Aber das kostet Geld…

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